Aaaahhhh, war das herrlich gestern! Zu meinem Geburtstag schenkte mir meine Frau einen Gutschein für Floating und eine anschließende Massage im Tranxx in Berlin. Floating bedeutet, dass man eine Stunde oder länger in warmem Wasser mit sehr hohem Salzgehalt schwebt. Durch völlige Dunkelheit und gefühlte Schwerelosigkeit gelingt es sehr schnell, sich zu entspannen und in andere Sphären einzutauchen.

Gleich mehrmals musste ich laut lachen, weil ich dort, im Inneren der Pyramide, in den Genuss GÖTTLICHEN HUMORS kam. Das bedeutet, dass ich die gleiche Schwingung wie bei etwas wirklich Witzigem spürte, ohne den Anlass eines Scherzes zu benötigen. Außerdem war ich abwechselnd entspannt und euphorisiert und einfach wahnsinnig glücklich. Glücklich auch deshalb, weil ich die Gewissheit bekommen habe, mit meinen, auf den ersten Blick vielleicht aberwitzigen Ideen richtig zu liegen. Diese Ideen hege und pflege ich, so wie auch in dieser sehr schöpferischen Zeit in Innern der Pyramide. Alle Bausteine des Gedankenkonstruktes greifen mittlerweile ineinander, ergänzen und befruchten sich gegenseitig. Ich habe jetzt bereits fünf Internetfernseh-Formate im Kopf, die sich leicht umsetzen lassen und die mit meinen anderen Projekten, also dem LIEBENDEN Café und der Stiftung für GUTES, auf geradezu magische Weise verknüpft sind. Zu der Idee des Internetfernsehens statt normalem Fernsehen kam ich, weil ich nicht durch Kommerzdruck faule Kompromisse machen möchte. Dass in meinen Sendungen Werbung für fiese Produkte laufen würde und Redakteure auf Bloßstellung der Protagonisten drängen würden, brachte mich dazu, die Idee auf das Internet zu beschränken. Wie ich das Ganze finanzieren werde, weiß ich auch schon. Das Ganze findet im Moment natürlich noch ausschließlich in meiner Gedankenwelt statt, aber wenn ich Freunde und Bekannte frage, ob sie mit mir und für die Projekte arbeiten wollen und sie zustimmen, fühlt es sich bereits außerordentlich real an.

Ich merke bereits seit einiger Zeit, dass sich immer mehr meiner Wünsche erfüllen. So dachte ich zum Beispiel vor kurzem daran, dass ich äußerst gerne eine LIEBEvolle Massage erleben würde, die auch meine Füße, Hände und überhaupt alles einschließen würde. Geäußert hatte ich den Wunsch allerdings noch nicht. In meiner Gedankenwelt war die Masseurin meine Frau, aber es kam dann doch etwas anders, denn wie schon erwähnt, bekam ich neben dem Floaten auch eine Massage geschenkt. Da hatte ich so ein klitzekleines bisschen Bammel, denn ich fand die Vorstellung doch ziemlich intim, nackt auf einer Massagebank zu liegen und annährend überall von Jemandem, der nicht meine Frau ist, mit warmem Öl eingerieben zu werden. Also entschied ich mich für die Hot-Stone-Variante, weil ich dachte, dann nicht so sehr von Händen berührt zu werden, aber Pustekuchen. Die Steine stellten eine Zusatzvariante zu den massierenden Händen dar. Jeder Zeh, jeder Finger, und jede Stelle meiner Körperhinterseite wurde massiert. Ich muss aber sagen, dass es einfach großartig war. Manchmal muss man eben ein wenig zu seinem Glück geschubst werden. Der Masseur verstand sein Fach. Es waren fließende Bewegungen, die meine Meridiane öffneten, Chakren reinigten und Punkte meines Körpers drückten, wie beispielsweise einen am Hinterkopf, die eine innere Euphorie auslösten. Die Scham wegen der etwas irritierenden Intimität verschwand rasch. Zwischen wohligem Los- und Geschehenlassen und Sexualität besteht dann doch noch ein feiner Unterschied, wenn auch nur ein Kleiner. Es war wirklich eine neue Erfahrung für mich zu spüren, wie durch Berührungen feinstoffliche Verbindungen im Körper freigelegt wurden. Einfach herrlich und unbedingt zu empfehlen. Anschließend lag ich bequem eingekuschelt auf einem Sofa in einem sehr schön ausgestatteten Chill-Out-Raum, trank Bionade, freute mich des Lebens und LIEBTE währenddessen, wie bereits in der Pyramide, alles, was mein drittes Auge verklebt. Mit diesem Gedanken kam ich nämlich zu Tranxx: Ich wünschte mir, mein Stirnchakra reinigen, was eine wesentliche Aufgabe für mich darstellt.

Diese Wellness-Erfahrung empfinde ich als weiteren Baustein meines Weges. Eines Weges, der aus bewussten Entscheidungen, Rückschlägen und schönen Überraschungen gebaut ist und der mich immer wieder staunen lässt. Eines Weges, der, so dünkt es mir, in Kürze einen sehr spannenden Punkt erreichen wird.