Jetzt schreibe ich Dir vorerst zum letzten Mal. Vielleicht überlege ich es mir noch anders, wäre ja nicht der erste Plan, den ich bald wieder über den Haufen werfe. Ich möchte Dich aber nicht darüber im Unklaren lassen, dass ich mich jetzt wirklich darauf konzentrieren werde, genau das zu tun, was ich möchte und was ich auch tun soll. So meine innere Überzeugung. Und das Ganze natürlich mit FREUDE!

Wie oft war ich nicht schon Feuer und Flamme, einen Schritt zu tun, der mein Leben verändern wird. Wie oft war ich nicht schon vollkommen begeistert von einer Idee und war zutiefst überzeugt von deren Umsetzung? Aber vielleicht brauchte es ja genau das alles, um genau hier hin zu kommen. Hier hin, wo sich ein Weg auftut, den ich nur noch beschreiten muss. Dieser Weg unterscheidet sich von der reinen Lehre des LICHTES und der LIEBE, weil ich mich auch den weltlichen Genüssen hingeben werde. Außerdem zieht es mich auf die Bühne, weil ich alles ausleben will, was irgendwo tief in mir steckt. Dass ich genau das als Aufgabe betrachten würde, seien Tricks meines Egos, warnte ein sehr naher spiritueller Weggefährte. Diese sogenannte Aufgabe, für die ich ALLES tun werde, was ich will, für die ich Grenzen und Tabus überschreiten und dabei zeigen und teilen werde, was es für eine FREUDE macht, würde nicht über die Dualität hinaus gehen. Ich will aber trotzdem zeigen, dass ALLES geht, was wir wollen. Dass Beschränkungen nur die unseres Denkens sind. Natürlich muss das, was wir wollen, von HERZEN kommen, im Einklang mit Allem sein und noch dazu einen gewissen Bezug zu unserer Persönlichkeit haben. Wenn ich jetzt den Nobelpreis in Chemie oder den Olympiasieg im 100 m Lauf anstreben würde, könnte das wohl eng werden.

Aber in seinen Möglichkeiten ALLES zu tun, was man will? Check! Das werde ich tun. Meine gesamten Pläne ergeben jetzt ein schlüssiges Bild, es ist alles da, wo es hin soll. Noch vor einiger Zeit war vieles halbgar, nicht ausgefeilt, war ich noch nicht so weit, mich der Öffentlichkeit zu stellen. Mein erstes Buch, womit ich schon groß rauskommen wollte, um mit Hilfe der Popularität und an meinem Beispiel zu vermitteln, dass eine komplett andere Welt möglich ist, einfach nur dadurch, die Welt anders zu interpretieren, anders zu fühlen, zu handeln und zu denken, hatte noch nicht die Struktur und die Kraft, irgendwas zu verändern. Jetzt glaube ich, dass es anders ist. Ein neues Buch steht in den Startlöchern.

Und diesmal sind bereits parallel zwei liebe Menschen daran beteiligt, etwas zum Gesamten beizusteuern. Einfach, weil sie es wollen, weil sie an das Projekt und an mich glauben, was mich ehrt und bestärkt. Und es ist wirklich erfolgversprechend, finde ich. Ich wüsste nicht, dass es genau das so schon mal gegeben hätte. Na ja, bisher habe ich gerade mal Kapitel eins, aber die gesamte Struktur ist bereits in mir. Ebenso, was darauf folgen soll.

Vielleicht ist es nicht der Weisheit letzter Schluss, Pläne zu machen, auf die Bühne und sich ausleben zu wollen. Vielleicht ist auch das Ego an der Planung beteiligt. Aber ich weiß tief in mir drin, dass ich einfach nur rauslassen möchte, was danach ruft. Ich wollte schon als Kind moderieren, auf die Bühne, habe mir aber gar nicht erst zugestanden, so etwas überhaupt zu glauben. Aber immer wieder kehrte es zu mir zurück und im Zuge eines mehr und mehr authentischen, wahrhaftigen Lebens, kann und will ich nicht verleugnen, dass ich JETZT nun mal genau so leben will. Wunschlos in LICHT und LIEBE sein, kann und werde ich ja noch eine ganze Ewigkeit erleben. Wer weiß, wie lange die FREUDEN der Welt noch erfahrbar sind? Außerdem würde ich es schön finden, Menschen zu inspirieren. Daran, an sich zu glauben, auch wenn es ausweglos scheint. Grenzen einzureißen, FREUDE zu leben, ohne Beschränkungen genau das zu tun, was man tun möchte. Ich möchte ein Buch schreiben, einen Song singen und rausbringen, den ich selbst komponiert habe (was ja schon mal für sich absurd ist, wenn man weder toll singen, noch ein Instrument spielen kann), ein Café mit offener Bühne, liebevoll zubereitetem Essen und genau so einer Atmosphäre eröffnen, das gleichzeitig als Drehort diverser Internetsendungen dient, die auf einem eigenen Kanal laufen. Wo Menschen und Ideen ein Podium geboten wird, die in den Mainstreammedien nicht stattfinden. Ich will mit Augenzwinkern Augen und Geist öffen.Gesicht der ganzen Geschichte wird Herr Freude sein, den ich als Figur installieren werde. Ich werde Popkultur mit Spiritualität vereinen. Ich werde zeigen, dass Kooperation die natürliche Form des Zusammennlebens ist und eben nicht Konkurrenz.  Ich werde Vermittler zwischen Himmel und Erde sein. Und herrlich daran ist, dass Freunde, die für mich Seelenfamilie sind, daran mitwirken werden.

Auch wenn es etwas schräg ist, habe ich mit Absicht nicht geschrieben, dass ich das alles tun möchte, sondern dass ich es tun werde. Ich bin nämlich überzeugt davon. Tja, auch wenn es dusselig scheint, so etwas zu schreiben, bevor man es tut, mache ich es einfach trotzdem. Hihi. Ich danke Dir für Deine Aufmerksamkeit, Du wirst sicher von Herrn Freude hören…