Während meiner Magisterarbeit, lang lang ist´s her, gehörte zu meiner verwendeten Literatur ein Buch, das „Wir sind Erinnerung“ hieß. Erinnerungen bestimmten dabei unsere Identität, das Bild, das wir von uns hätten. Ein subjektives Bild, das sich je nach Lebenssituation, Stimmungslage und Konstitution verändern könne. Wir würden Wahrnehmungen und Erinnerungen filtern und  sie so verändern, dass sie am besten zu unserer erfundenen Identität passen würden. Außerdem stehe das Selbstbild in Wechselwirkung zu unserer gewählten Umgebung, der wir uns anpassen oder von der wir uns abgrenzen könnten. Also seien Identität und Erinnerungen keine starren Fakten oder Wahrheiten, sondern sie könnten sich verändern. Wir können uns verändern.

Treffender als obigen Buchtitel würde ich „Wir sind Information“ finden. Denn Erinnerung suggeriert, dass sich unsere Identität ausschließlich aus der Vergangenheit speist. Jedoch haben sowohl der derzeitige Moment als auch unsere Visionen und Hoffnungen Auswirkung auf unsere Identität. Und was sind eigentlich Erinnerungen, momentane Reize und Visionen? Es sind Informationen. Lebendige Informationen.

Sie fließen in Form von Schwingungen zu uns und durch uns, werden von uns aufgenommen, gefiltert und im besten Falle transformiert. Es ist ganz entscheidend, was wir für Informationen aufnehmen und wie wir sie in unser Leben integrieren. Alles ist lebendige Information, die eine Eigenschwingung besitzt. Alles ist Schwingung. Ist diese Eigenschwingung tief, drückt sie uns runter, ist sie hoch, hebt sie uns an. Solche schwingenden Informationen sind z.B. Nahrung, Arzneien, Klang, Worte, Symbole oder Gedanken. Die Qualität der Information ist dabei abhängig von der Motivation, mit der sie vermittelt wird. Versuche ich im Falle von Nahrungsmitteln so billig wie möglich zu produzieren und stelle industrielle Massenware her, so schwingt diese anders als Gemüse vom Biohof, in dem noch LIEBE steckt, auch wenn natürlich auch hier die Motivation des Geldverdienens einfließt und die Schwingungsfrequenz wieder etwas runterziehen kann.
Ebenso verhält es sich mit Gedanken. Haben wir pessimistische oder niederträchtige Gedanken oder werden solche an uns gesendet, so werden niedrige Schwingungen produziert, die ein Eigenleben entwickeln und danach bestrebt sind, auf eine ebensolche Resonanz zu stoßen, also angezogen zu werden. Reine, authentische Gedanken dagegen reinigen uns von innen und finden Widerhall in anderen Menschen, die sich ebenfalls in Gedankenpflege üben.

Auch ich übe mich in Gedankenpflege, weil ich davon überzeugt bin, dass wir mit wahrhaftigen, mitfühlenden und ganzheitlichen Gedanken alles verändern werden. Entscheidend ist die Bereitschaft dies zu tun und sich dabei immer wieder zu hinterfragen und zu prüfen. Denn die allerfiesesten Schwingungen produziert man, wenn man etwas predigt, was man selbst nicht lebt. Wenn ich LICHT und LIEBE predige, dann muss ich auch danach leben. Andernfalls produziert man aggressivste Energien, was auch ein Grund für das Krankmachende der Sekten und ihrer Gurus ist, die etwas vorgeben, was sie nicht sind.

Ich bin noch nicht soweit, dass ich immerwährend in der LIEBE bin. Ich gebe nicht vor, das zu sein. Natürlich mache ich auf meinem Weg dauernd Fehler, habe aber an mich den Anspruch der Wahrhaftigkeit. Ich bin von der LEHRE überzeugt, integriere sie immer mehr in mein Leben und möchte sie authentisch vorleben.
Die LEHRE von LICHT und LIEBE ist im Grunde höchst schwingende Information, die uns innen und außen transformieren wird. Und um diese LEHRE zu integrieren, empfehle ich, regelmäßig die Kommunionen durchzuführen und die Schriftrollen der Essener zu studieren, die uns äußerst erfreuliche Informationen und Schwingungen zuführen, die uns mit den Elementen verbinden, die uns echte Gesundheit bescheren und die unser Leben verändern werden. Wenn Du Interesse haben solltest, wünsche ich Dir viel FREUDE!