Wonach richtet sich eigentlich unsere Sicht der Dinge? Auf welche Art interpretieren wir das, was wir Realität nennen?
Unsere Überzeugungen und Gewohnheiten bestimmen unsere Sicht der Welt, bestimmen unsere Art, Menschen und Situationen einzuschätzen und zu bewerten. Bei Gewohnheiten und Überzeugungen handelt es um sich wiederholende Handlungen oder Gedankenmuster. Diese Wiederholungen haben zur Folge, dass sich Synapsen im Hirn bilden, die danach streben, sich zu erhalten. Dazu geben sie Signale an entsprechende Zellen weiter, die uns zu genau den Handlungen und Gedanken anstacheln, die wiederum die Synapsen stärken. Ein klassisches Perpetuum Mobile.

Ein Beispiel für Wiederholungen und die Verankerung von Überzeugungen liegt in der Propaganda. Wenn wir z.B. nur oft genug lesen, dass die einen radikale Finsterlinge sind, während andere die Freiheit verteidigen, besteht die Gefahr, dass diese Propaganda zu unserer Überzeugung wird. Solange eine Lüge nur oft genug wiederholt wird, halten wir sie für real. Solange wir nur oft genug erzählt bekommen, dass wir hilflose, im Kern böse Wesen sind, die ihre Verantwortung z.B. an Politiker, Priester oder Institutionen abgeben müssen, tun wir es.

Meiner bisherigen Gewohnheit entsprach es mitnichten, diszipliniert und trotzdem in FREUDE an mir zu arbeiten. Schon gar nicht regelmäßig. Zu Beginn meiner “spirituellen Karriere” dachte ich, das Lesen einschlägiger Lektüre und ab und zu mal meditieren, wenn es gerade passt, würde ausreichen, um ruckizucki mein Leben zu transformieren. Allerdings musste ich feststellen: So ganz so einfach ist es dann doch nicht. Was ich aber mittlerweile gelernt habe, ist, dass alles veränderbar ist. Wie heißt es sinngemäß in der herrlichen Schmonzette “Australia”, die gerade im Kino läuft: “Dass etwas so ist, heißt nicht, dass es so bleiben muss.” Recht so. Ich habe ja auch bereits ein bisserl Training damit, Gewohnheiten umzustellen. So habe ich nach 35 Jahren S-Fehler diesen durch logopädische Therapie und Durchhaltevermögen tatsächlich beseitigt. Meine Motivation, bald regelmäßig auf Video zu bloggen war dabei sicher hilfreich. Ebenso stellte ich aus Überzeugung meine Ernährung und meinen Gang auf Ballengang um. In sämtlichen Fällen von Gewohnheitsumstellung, in denen ich etwas tun und nicht nur etwas lassen musste, kämpfte ich in der Übergangszeit. Der Transfer des Gelernten in den Alltag war die Hürde, die ich überspringen musste. Gezeigt haben mir diese Beispiele, dass wir nichts als gegeben hinnehmen müssen, sondern auf sämtliche Handlungs- und Gedankenmuster Einfluss nehmen können.

JETZT werde ich eine NEUE Gewohnheit in mein Leben integrieren. Eine Gewohnheit, die zu Selbstverantwortung, Gesundheit, WOHLBEFINDEN, WISSEN, FREUDE und LIEBE führen wird. Diese Gewohnheit wird sein, die Schriftrollen der Essener zu studieren und täglich ihre Kommunionen durchzuführen. Die Schwingung der Texte, die auf der Seite von MARYAM zu finden sind, kannst Du mit dem Herzen überprüfen. Aus der Gemeinschaft der Essener sind Jesus, seine Angehörigen und einige seiner Jünger hervorgegangen. Ich bin davon überzeugt, dass durch das wiederholende Lesen der Texte Synapsen gebildet werden, deren Auswirkung auf mein Leben äußerst erFREUlich sein werden. Und auch ohne diesen verlockenden Ausblick ist die Zeit, die ich mit den Schriftrollen verbringe, einfach herrlich. Anstatt stundenlang im Netz Informationen aufzusaugen, deren Erkenntnis- und Informationsgewinn irgendwann fragwürdig wird, gehe ich JETZT lieber dieser großartigen Beschäftigung nach. Es ist Zeit für NEUE Gewohnheiten.

Auf der Seite von MARYAM findest Du alles über die Essener Schriftrollen. Viel Vergnügen bei der täglichen Arbeit. Falls Du Deine Gewohnheiten umstellen möchtest.