,Ich bin mir sicher, dass 2012 ein Bewusstseinssprung stattfinden wird, die Frage ist nur, wann 2012 sein wird.´ Diesen so ähnlich formulierten und außerordentlich weisen Satz lieferte Dr. Dieter Broers zu Beginn des Films [R]Evolution 2012 unter heiterem Gelächter des Kinopublikums. Gleich bei mir um die Ecke, in einem gutbesetzten Multiplexkino, fand die Vorführung dieser Doku statt, die einer Collage aus unterschiedlichsten Themenbereichen glich. Anschließend wurde eine Stunde mit dem Quantenphysiker Dr. Michael König und einem Anhänger der transzendentalen Meditation diskutiert.

Ich war vorher etwas unschlüssig, mit wem ich zu so einer Veranstaltung gehen sollte. Meine Frau passte auf die Kinder auf und meine meisten Freunde zeigen sich nicht gerade entzückt, wenn es um solche Themen geht. Nun hatte ich aber schon zwei Karten bestellt. Und wie der “Zufall” so will, traf ich unmittelbar vor dem Losgehen meinen freigeistigen Nachbarn im Treppenhaus, fragte ihn kurzerhand, ob er mich begleiten wolle und er willigte begeistert ein. Wie das Leben manchmal so spielt!

Der Film regte an und lebte vor allem von den witzigen, weisen und zum Teil sehr lakonischen Kommentaren der diversen Physiker unterschiedlichster Couleur. Etwas grundlegend Neues wurde mir nicht offenbart, sehenswert war der Film dennoch. Ein Forscher befasste sich mit alltäglichen Eigenwilligkeiten wie dem Umstand, dass wir es merken, wenn uns von hinten einer anstarrt oder dem Phänomen, dass man an jemanden denkt, anschließend das Telefon klingelt und genau dieser Mensch am Hörer ist. Kennt vermutlich so gut wie jeder, aber die Wenigsten fragen sich, warum das so ist. Dass irgendwo gute oder schlechte Stimmung ist und jemand es gleich merkt, der den Raum betritt, gehört auch zu diesen bemerkenswerten Kleinigkeiten, die zu dem Schluss führen, dass es so etwas wie ein uns umgebendes Feld geben muss. Manche nennen es morphogenetisches Feld. Richtig gerührt war ich von einem Versuch mit Hunden, die immer schon viel früher als mit den fünf Sinnen erfahrbar spüren, wenn ihre Besitzer demnächst nach Hause kommen würden. Lange bevor die geliebten Menschen in Richtung Einfahrt bogen, standen die Hunde erwartungsfroh und schwanzwedelnd vor der Tür.

Unabhängig davon ist ja eigentlich klar, und das hat auch der Film gezeigt, dass das was wir mit unseren fünf Sinnen erfahren können, lediglich ein Prozent von dem ausmacht was ist. Ergo haben wir mit unseren bisherigen Möglichkeiten selten den Zugang zu den verbleibenden 99 Prozent möglichen Erfahrens. Und irgendwann sollten wir das doch vielleicht mal hinkriegen, oder?

Eine Möglichkeit, dieses zu erfahren, wird für das Jahr 2012 in Aussicht gestellt. Dieses Jahr gilt in vielen verschiedenen Kulturen als außerordentliches Wendejahr, die Sonnenaktivität wird bis dahin stetig steigen, es gibt eine Planetenkonstellation, die nur alle Jubeljahre stattfindet und nicht zuletzt glauben viele Menschen daran. Und der Glauben, die emotional aufgeladenen Gedanken, wirken auf das uns umgebende Bewusstseinsfeld und wer weiß, vielleicht löst dieses Feld genau die kosmischen Kräfte aus, die einen Bewusstseinswandel zur Folge haben werden. Dass es so einen Wandel geben wird, entspricht auch meiner Überzeugung, die Frage ist nur wann und wie dieser Wandel in Gang gesetzt wird. Nachdem in der Diskussion der TM-Anhänger berichtete, dass in Washington die Kriminalitätsrate um 30% runterging, nachdem dort einige Hundert Menschen eine Woche meditierten, fragte mein Nachbar feixend: “Also müssen wir einfach nur meditieren und den Rest besorgt der Sonnensturm?” Großes Gelächter im Saal. Eine Antwort blieben die anwesenden Experten schuldig. Ein bisserl mehr muss wohl noch hineinspielen, um den Wandel auszulösen. Ein entscheidender Punkt ist das Leben nach den GOLDENEN REGELN. Und gemeinsam mit der Überzeugung, dass wir gemeinsam das GOLDENE ZEITALTER erleben werden, ist schon mal ein guter Start gemacht!