Mensch, wat hab ich lange nicht geschrieben! Das ist wirklich ein schräges Phänomen, dass ich ständig das Schreiben zu umgehen versuche, obwohl ich es immer gerne tue, wenn ich es tue und es mir danach auch immer gut geht. Tja, seltsam. Allerdings war ich auch über Ostern erst im guten alten Lüchow-Dannenberg und anschließend noch mit meiner Familie an der Ostsee, also sieh es mir nach.

Trotzdem muss ich das noch mal genau unter die Lupe nehmen, dass ich mich so oft nicht einfach an den Rechner setze und loslege. Das könnte einerseits daran liegen, dass mir die Themen fehlen, andererseits vielleicht daran, dass ich unterbewusst denke, dass die Relevanz fehlt. Ich werde mich mal genauer damit auseinandersetzen. Denn obwohl ich mich der Herausforderung des Schreibens oft widersetze, muss ich genauso feststellen, dass ich sämtliche kleine Herausforderungen, die mir mein Lebensweg stellt, mit FREUDE annehme. Der Lebensweg wird ja von einigen spirituellen Strömungen einfach negiert, obwohl er doch DA ist. Ich nehme ihn auf jeden Fall an, nehme das DA-lang an, wachse an täglichen kleinen Aufgaben. Solche erlebte ich an der Ostsee. Kleinigkeiten vielleicht, aber hinter Kleinigkeiten verbergen sich oft große Zusammenhänge in uns. Ein Beispiel für eine solche Herausforderung war, dass die Freunde, mit denen wir an der Ostsee waren, vorschlugen, zusammen in die Sauna zu gehen. Uff. Eines der Themen, die mein Leben mit am Meisten bestimmt haben, war die Scham. Früher habe ich am Strand vor Scham noch nicht mal mein T-Shirt ausgezogen und mich schon gar nicht nackt gezeigt, was mitunter gerade in Jugend-Zeltlagern eine äußerst verzwickte Kiste war. Ich glaube mit etwa 22 Jahren habe ich zum ersten Mal nach dem Sport in der Sammeldusche geduscht. Es musste einfach sein, weil ich mich gerade verliebt hatte und ich schlecht völlig verpekt in die örtliche Disko gehen konnte. Die Herausforderung in die Sauna zu gehen, habe ich zum ersten Mal vor etwa zwei Jahren angenommen und musste feststellen, dass es ja etwas wunderbar Reinigendes zur Folge hat. Aber mit Freunden in einer kleinen Sauna? Das war noch mal ne andere Hausnummer. Und schließlich war ich noch nie nackt vor einer Frau, mit der ich keinen Sex hatte. Und schon gar nicht nüchtern. Aber, wäre ja noch schöner, wenn ich mich gedrückt hätte, wo ich Sauna doch wirklich mag. Also habe ich einfach die Einladung angenommen und merkte, um es mit den Worten meiner Kinder zu sagen: ,Hat ja gar nicht wehgetan, war ja nur aus Marzipan!´ Es fühlte sich einfach befreiend an und eigentlich kein bisschen merkwürdig!

Weitere kleine Herausforderungen waren eine lange Rollerbladefahrt ganz alleine, obwohl ich vorher noch nie auf Rollschuhen gestanden hatte, ebenfalls großartig und ein kurzer Weg über ein Baumstamm über ein kleines Flüsschen, weil ich mir oft die Frage stelle, warum es so schwer ist, einen Weg in der Höhe zu gehen, der an der Erde völligen Pippifax darstellt, wenn man doch GOTTvertrauen hat. Also dachte ich kurzerhand, diesen kurzen unsicheren Weg zu gehen. Ich kam trockenen Fußes und mit mehr Vertrauen auf die andere Seite.

Ich denke, dass uns die Bewältigung solcher kleiner Schritte stärker macht, selbstsicherer macht. Dass solche Prüfungen die Vorbereitung für größere Prüfungen sein könnten. Denn schließlich habe ich noch Großes vor. Mein Gedankengebilde von dem LIEBENDEN Café, der Internetfernsehproduktion und der Stiftung für Visionäres wächst beständig. Fehlt nur noch der Lottogewinn. Kleinigkeit. Aber es ist schon schön, wenn mehr und mehr Freunde sofort bereit stehen, mit mir zu arbeiten, wenn es tatsächlich eintreten sollte. So auch gestern geschehen, als mich völlig unerwartet ein guter alter Freund anrief, der mir erzählte, dass seine Mutter plötzlich Reiki macht und seine Tante medial Stimmen wahrnimmt. Ohne zu zögern, sagte er zu, im Fall der Fälle an meinem Traum mitzuwirken. Mein Umfeld wird immer offener, zugewandter. Alles wird immer schöner. Selbst Ostern, was wie jeder andere Festtag in meiner Schwiegerfamilie immer sehr konfliktreich und schwierig war, stellte sich als wirklich schön heraus. Ich habe mir dort auch die Freiheit genommen, alleine einen großen Spaziergang zu machen, auf dem ich wieder mit größter DEMUT und LIEBE einen Baum umarmte und mitten im Feld vor einem anderen Baum meditierte. Alles wird immer leichter, harmonischer, beschwingter. Tag für Tag freue ich mich darüber, was ist und was sein wird. Im Grunde ist es ja auch das Gleiche. Alles ist JETZT. Und nur wer Außergewöhnliches denken kann, kann auch Außergewöhnliches erreichen. Und so mache ich weiter. Nehme die kleinen Herausforderungen an, die auf meinem Weg liegen, behalte meinen Traum im Fokus und gehe entspannt in meinem DA-SEIN auf. Hach, wie herrlich!