“Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.”
Klingt irgendwie vertraut, oder? Das Zitat stammt jedoch von Sokrates aus dem Jahre 430 vor Christus. Soviel zur ach so schlimmen aktuellen Jugend.
Aber die Entwicklung geht ja schon viel früher los. Bei den Kindern. Der Umgang mit ihnen bietet den Nährboden für eine gesunde oder eben eine destruktive Jugend. Also sollte doch die Gesellschaft dafür sorgen, dass die Kinder sich auf erfreuliche Art entwickeln können. Mit Hilfe von, ich mag das Wort nicht so gerne, Erziehung. Denn unter Erziehung versteht man ja immer noch meistens Zwänge und Verbote. Kinder sollten sich aber doch ausprobieren, selbst Fehler machen dürfen. Wie wir auch. Wenn man ihnen immer nur verbietet, nimmt man ihnen vielleicht eine wichtige Erfahrung. Viele Kinder hören von allen Worten am häufigsten das Wort Nein. Fühle die Schwingung des Wortes mal in Deinem Herzen. Also gehst Du, nachdem Du die heilige Formel: ICH GEHE IN RESONANZ ZUR BEDINGUNGSLOSEN LIEBE gesprochen hast, anschließend in Resonanz zu dem Wort nein. Da gibt es doch schöneres, oder? Natürlich kommt es immer auch auf die Intention an, die man dem Wort mitgibt. Sagt man es aus Angst, mit Wut und Ärger oder weist man LIEBE-voll auf eine Grenze hin, die im Interesse des Kindes nicht übertreten werden sollte? Damit Du mich richtig verstehst, mit der Aussparung von neins meine ich nicht, dass man Kinder zu rücksichtslosen Tyrannen züchten sollte. Glaub mir das, ich habe auch Kinder. Aber mit Hilfe von “JA´s” LIEBE-voll an Grenzen führen, ist doch um vieles schöner, als ihnen ständig krankmachende “neins” um die Ohren zu hauen. Die Kinder und die Jugend verkörpern Potentiale. Lasst sie wachsen, lasst sie ehren, lasst sie LIEBEN. Zu was Kinder und Jugendliche, die oft viel idealistischer sind als wir, im Stande sind, siehst Du in dem angehängten Film über Indigo-Kinder. Damit sind Kinder gemeint, die bereits entdeckt haben, dass der Mensch viel mehr Fähigkeiten hat, als gemeinhin angenommen wird. Kinder, die bereits ihre besonderen Fähigkeiten leben, die jeder Mensch in sich trägt. Oft werden solche Kinder nicht verstanden, ihnen werden Krankheiten attestiert, die mit Psychopharmaka behandelt werden. Und das noch nicht mal böswillig. Zumindest nicht von denen, die meinen, im Besten Wissen zu handeln, wenn sie auffälligen Kindern Ritalin verschreiben. Ich kenne sehr liebe Menschen, die davon überzeugt sind, dass sie ihrem Kind damit etwas Gutes tun. Aber ich glaube, dass unseren Kindern sehr viel besser geholfen wäre, wenn wir sie und ihre Bedürfnisse ernst nehmen, uns mit ihnen beschäftigen und ihnen etwas häufiger LIEBE-voll zuwenden würden, als ihnen so häufig mitzuteilen, was sie alles nicht dürfen oder sie , wenn sie sich nicht nach der Norm verhalten, “normal” machen wollen. Natürlich muss man sie darauf hinweisen, wenn sie wirklich daneben liegen, aber tun wir das nicht alle dauernd? Sollten wir nicht etwas mehr Verständnis aufbringen? Vielleicht entdecken wir dann an unseren Kindern Eigenschaften, die uns verblüffen könnten. Eigenschaften, die etwas verändern könnten. Eigenschaften, die im folgenden Film beschrieben werden.




