Das war ein turbulentes Wochenende für mich. Eine Freundin hat wegen dieses Blogs mit mir (zumindest im Moment) gebrochen, mir wurde Wahnsinn, Paranoia, Vermessenheit und Schwachsinn attestiert, eine Kontroverse in meinem Freundeskreis ist entbrannt. Von anderer Stelle hörte ich, dass ich missionarisch, nicht überzeugend und kitschig sei und darüber hinaus lediglich Allgemeinplätze liefern würde, die ohnehin bekannt seien. Und weißt Du was? Sie haben alle recht. In ihrem Empfinden ist es so. Und damit haben sie auf Grundlage ihrer Wirklichkeit recht. Und darüber hinaus haben sie auch das Recht, mir das zu sagen. Denn nur so lerne ich ihre Wahrheiten und Empfindungen kennen.

Ich möchte nicht rechthaberisch sein. Ich möchte nicht missionarisch sein. Aber auf viele scheine ich so zu wirken. Vielleicht entsteht es dadurch, dass ich etwas nicht sein möchte und dadurch genau das werde. Also sollte ich meinen Stil überdenken, was ich an einigen Stellen bereits getan und gerändert habe, nachdem ich meine Formulierungen durch ihre Augen betrachtet habe. Dafür bin ich den Kritikern sehr dankbar.

Natürlich werde ich mich nicht verbiegen lassen. Ich werde nicht meine grundlegenden Ansichten, die ich über Jahre der Meditation und Recherche gebildet habe, völlig über Bord schmeißen, nur weil mir jemand sagt, dass das in seiner Wirklichkeit paranoider Käse sei. Aber wenn in mein Leben eine Kritik tritt, sehe ich sie mir an und versuche sie zu verstehen. Und in der Tat: Manches war für mich berechtigt. Anderes nicht.

Ich möchte Dir nicht zeigen wo es langgeht. Nicht zeigen, wohin Dein Weg führen soll. Den muss jeder selbst gehen. Ich möchte Dir, wenn Du möchtest, lediglich an meinem Beispiel Impulse geben, so wie ich von anderer Stelle Impulse bekommen habe. Ich zeige Dir meinen Weg. Und der führt zu LIEBE. Du kannst einen ähnlichen gehen oder auch nicht. Du kannst mir gerne Deinen zeigen oder Kritik an meinem äußern. Jeder muss seinen Weg finden. Für manche liegt er im NICHTS wie beim Kommentatoren central, was sicher sehr weise ist, für andere liegt er im Erfahren von Leid und Verzweiflung, bei Dir wird er wieder völlig anders sein. Aber wir lernen doch ständig voneinander. Jeder ist zugleich Lehrer und Schüler. Die meisten lernen von “offiziellen Stellen” der Regierung, von der oft dogmatisch vermittelten Wissenschaft, von den Religionen oder von den Massenmedien, die alle auf ihre Art missionieren, weil sie ihre Sicht der Dinge als unumstößliche Wahrheiten präsentieren. Dies möchte ich nicht tun. Wann immer ich davon spreche, wie etwas sein oder sich etwas entwickeln sollte, dann ist es meine Wahrheit. Du kannst Teile davon integrieren oder auch nicht. Wenn ich über Personen herziehe, dann bezieht sich das lediglich auf ihre Taten. Sie selbst LIEBE ich. Wie auch Dich. Du bist Dein eigener Weg. Und auf dem wünsche ich Dir viel FREUDE.