„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“, lautet ein berühmtes und außerordentlich wahres Zitat von Albert Einstein, das auf der Rückseite des Buches prangt, das ich gerade mit großer Begeisterung lese. Gemeinsam mit dem ebenfalls sehr bekannten Zitat „Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist“ von Victor Hugo lässt sich die Aufgabe von visionären Menschen beschreiben, die in dem Buch „Die wahren Visionäre unserer Zeit“, im Scorpio Verlag erschienen, portraitiert werden.
Ich wunderte mich schon seit langem über Reformen und Lösungen, die so gemeinhin angeboten werden. Da sitzt ein riesiger Haufen von Experten im stillen Kämmerlein, gibt ihre Informationen an Politiker weiter und die tagen und streiten auch noch mal eine halbe Ewigkeit. Schließlich gehen sie an die Presse und verkünden stolz die Lösung unserer Probleme: „Hier ein Prozent rauf und hier ein Prozent runter.“ Tadaaaaa!
Ähnlich erhellend zeigen sich Talkshows zur Finanzkrise, Ergebnisse zur Rettung der Erde oder zu außenpolitischen Konflikten. Sie lösen niemals das Problem, sondern laborieren lediglich an Symptomen rum.
Aber da gibt es auch noch andere, wirklich visionäre Geister, die allerdings selten in den Mainstreammedien Beachtung finden. Der Grund dafür liegt darin begründet, dass sie Ideen anbieten, die etwas wirklich Neues darstellen. Und solchen Leute, wie früher den Propheten, wird innerhalb der verkrusteten Strukturen nicht gerade der rote Teppich ausgerollt.
Kennzeichnend für die Menschen, deren wirklich spannende und für mich sehr erhellende Biographien ich in dem Buch von Martin Häusler bereits gelesen habe, sind der Glaube an ihre Ideen, Idealismus, Beharrlichkeit, Gemeinsinn und besondere Lebenswege.
Wenn Du ein regelmäßiger Leser dieses Blog sein solltest, bist Du wahrscheinlich bereits mit den Ansichten von Dr. Dieter Broers in Kontakt gekommen, dem in meiner derzeitigen erhellenden Lektüre ein Kapitel gewidmet ist. Und seine Lebensgeschichte kann man guten Herzens als erstaunlich bezeichnen. Mit vier Jahren steckte seine Nase in Büchern über Astrophysik und griechische Philosophen, seinen ersten Kontakt mit verkrustetetn Strukturen machte er in der ersten Klasse, als er sich in die Ecke zum Schämen stellen musste, nachdem er sich vor die Klasse stellte und mit den Worten vorstellte: “Ich heiße Dieter Broers und ich sage euch, jetzt, wo ihr herkommt.” Spätestens seit Jesus wissen wir, dass man nicht überall gut ankommt, wenn man weiß, wo es langgeht. Wann immer es möglich ist, erzählt er seinen Mitschülern, dass es eine zweite, freie Welt gibt, wo man alles kann, sogar fliegen, wo es keine Vorschriften gibt. Mit vierzehn Jahren schwänzt er die Schule, um Uni-Vorlesungen zu besuchen. Später leitet er eine Forschungsgruppe an der Universität und beweist die heilende Wirkung eines von ihm erfunden und gefertigten Magnetschwingungsgeräts namens Megawave. Da denkt man doch erst mal, dass Medien über dieses Genie berichten, die Forschungsergebnisse Einzug in sämtliche Fachpresse erhalten werden und sich jedes Krankenhaus um dieses Gerät reißen wird. Aber, Pustekuchen. Kaum jemand schreibt drüber, Forschungsgelder werden ruckizucki eingefroren. Es wird deutlich, dass bestimmte Interessengruppen kein Interesse an Heilung haben. Nicht einträglich genug, so ganz ohne Folgeerkrankungen. Viele geniale Erfindungen und etliche herbe Rückschläge später hat Dieter Broers seine derzeitige Bestimmung gefunden, als Botschafter für den kommenden Evolutions-Bewusstseins-Sprung.
Ich merke gerade, dass ich nicht ansatzweise die berührenden und motivierenden Biographien nebst erstaunlichen Entdeckungen hier in einem Text ausführen kann, sondern werde die Lebensgeschichten über mehrere Texte verteilen. Festhalten kann ich, dass dies genau die richtige Lektüre zur richtigen Zeit ist. Denn schließlich möchte ich dem Visionärem, also dem NEUEN, den Boden bereiten. Und diese Lebensgeschichten bestärken mich weiter in dieser Überzeugung.




