Die besten Erlebnisse und Ideen kommen ungeplant. So wusste ich heute morgen auch noch nicht, dass ich etwas erfahren würde, das eine weitere wunderbare Entwicklung darstellen könnte.

Begonnen hat mein herrlicher Tag mit dem Gedanken, mal wieder etwas für meinen Körper und mein Wohlbefinden zu tun. Also entschloss ich mich, unser Bellicon Swing-Trampolin von seinem traurigen Dasein zu erlösen und es zu benutzen. Meine Frau kaufte es von ihrem ersten Ärztinnengehalt. Obwohl es wirklich toll ist und der Sport auf ihm einem gar nicht als solcher vorkommt, hatte ich es ewig nicht benutzt. Warum bloß? Na ja, auf jeden Fall machte ich es heute und es war toll.

Anschließend belohnte ich mich mit einer ausgiebigen Dusche samt Rasur. Damit geendet, kam mir der Gedanke zu tanzen. Und ich wusste auch schon wozu. Vor etwa 14 Jahren hörte ich ein Stück täglich bis zu zehn Mal hintereinander. Sicher erschließt es sich nicht jedem, weil es wirklich ein sehr spezielles Stück ist. Vielleicht ist es Dir auch eine Qual, es überhaupt einmal zu hören. Für mich ist es aber außerordentlich erhebend. Und Textzeile und Titel “Higher state of conciousness” gefallen mir natürlich auch. Also machte ich youtube an, fand das Lied, stellte mich in mein Wohnzimmer, schloss die Augen und tanzte. Und wie! YEEEEEEAAAAAHHHHHHHHH!

Durchhören lohnt sich.

Davon völlig erledigt und glücklich ließ ich mich auf unser Sofa plumpsen. Nach einer kleinen Entspannungspause legte ich intuitiv meine Hände über den Kopf, formte meine Beine zu einer Raute und legte die Fußflächen aneinander. Heidewitzka! Noch nie machte ich Yoga und folgte auch keiner vorgegebenen Technik. Aber was ich hier in dieser Position erlebte, war nicht von dieser Welt. GLÜCK, FREUDE, EKSTASE, LIEBE. Meine Herren! Dann löste ich die Füße voneinander, atmete heftig, spreizte die Füße auseinander, streckte die Arme so weit ich konnte nach oben, die Arme angelegt, die Hände auseinandergespreizt und erlebte … TIEFEN FRIEDEN. Verharrte vielleicht ein, zwei Minuten und wechselte wieder die Position, legte die Hände wie ein Dach über dass HERZ, öffnete das HERZ weit und spreizte die Ellenbogen nach außen. Ohhhhh. Herrlich! Ich bog meinen Unterkörper nach oben und spreizte die Arme so weit es ging auseinander, anschließend machte ich das größtmögliche X mit meinem Körper. Nach einigen Momenten zog ich dann die Füße an die Fußsohlen zu mir hin weitestmöglich zu mir hin und erlebte HINGABE. Danach bedankte ich mich mit größter DEMUT. Eine solche Intensität hatte ich noch nie über so eine lange Zeit gespürt. Verschiedenste Erlebensfacetten von großer KRAFT und LIEBE.

Wenn ich das nicht regelmäßig mache, ist mir auch nicht mehr zu helfen. Zu guter Letzt cremte es, äh ich noch meinen gesamten Körper, was ich noch nie gemacht habe, mit einer angenehmen Körperlotion ein und fühlte das feine Kribbeln auf der weichen Haut. Auch nicht übel. Zusammengenommen war das Ganze genau meine Sache. Zusammen mit der Sache, dieses in diesem Moment auch noch aufzuschreiben und Dir davon zu erzählen. Da atme ich jetzt aber noch mal ganz tief durch…