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	<title>Kommentare zu: Gelebte Meinungsfreiheit</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<pubDate>Sat, 19 May 2012 06:01:45 +0000</pubDate>
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		<title>Von: kerni</title>
		<link>http://www.du-bist-da.net/gelebte-meinungsfreiheit/#comment-1706</link>
		<dc:creator>kerni</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 00:17:33 +0000</pubDate>
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		<description>Likes und Dislikes sind unsere vegetative Ebene.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Likes und Dislikes sind unsere vegetative Ebene.</p>
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		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://www.du-bist-da.net/gelebte-meinungsfreiheit/#comment-1697</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 17:00:20 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

zu dem Phänomen, dass viele so wütend werden, wenn man eine andere Einstellung zu den Themen vertritt:

Ich glaube, das was wir als "Persönlichkeit" definieren, also unsere Einstellungen, unsere Verhaltensregeln, usw., sind wie die Wasseroberfläche eines Sees.
Wir sagen z.B. ich bin Pazifist oder Vegetarier. Gleichzeitig gibt es aber auch einen anderen Teil in uns, der das Gegenteil will. Und dieser verdrängte Teil hat auch seine Begründungen für seine Einstellung. Sie sind uns nur nicht bewußt.
Ich glaube Marx hat mal gesagt "Jedes Ding geht mit seinem Gegenteil schwanger" (-&#62; Dialektik)
Wenn wir dies leugnen und vergraben, ist dieser Teil für uns unsichtbar. 
Wird er dann durch Andere angestoßen (wachgerüttelt), reagiert unser bewußtes Ich sehr wütend:
"Wie kann man nur! Wie dumm! Hat DER den garnichts kapiert?"

Das passiert mir natürlich auch.
Aber ich habe irgendwann begriffen: wenn ich zornig über andere werde, dann habe ICH ein Problem und nicht der andere.
Ich habe nicht begriffen, wieso jemand diese Einstellung hat und das macht mir Angst.
Angst vor dem Unbekannten, das da irgendwo (in mir selbst) lauert.
Zorn, ist da eine ganz natürliche Reaktion.

Besser ist es natürlich seine verdrängten Konflikte hervorzuholen und aufzuarbeiten.
Das ist natürlich nicht leicht und vor allem nicht angenehm, weil ganze Weltbilder dabei zerrüttelt werden. Und das tägliche Handeln infrage gestellt wird.
Und die dabei aufkommende Angst:"Oje, es gibt kein Gut und Böse, ist es egal wie ich mich verhalte?", läßt einen diese Aufarbeitung schnell wieder abbrechen.
Aber ich glaube diese Angst ist überflüssig. Wie so oft...

Mich jedenfalls hat es enorm voran gebracht.
Ich ärgere mich viel seltener und mein Denken wird nicht blockiert. Es erreicht ganz andere Ebenen.

lg, sebastian</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>zu dem Phänomen, dass viele so wütend werden, wenn man eine andere Einstellung zu den Themen vertritt:</p>
<p>Ich glaube, das was wir als &#8220;Persönlichkeit&#8221; definieren, also unsere Einstellungen, unsere Verhaltensregeln, usw., sind wie die Wasseroberfläche eines Sees.<br />
Wir sagen z.B. ich bin Pazifist oder Vegetarier. Gleichzeitig gibt es aber auch einen anderen Teil in uns, der das Gegenteil will. Und dieser verdrängte Teil hat auch seine Begründungen für seine Einstellung. Sie sind uns nur nicht bewußt.<br />
Ich glaube Marx hat mal gesagt &#8220;Jedes Ding geht mit seinem Gegenteil schwanger&#8221; (-&gt; Dialektik)<br />
Wenn wir dies leugnen und vergraben, ist dieser Teil für uns unsichtbar.<br />
Wird er dann durch Andere angestoßen (wachgerüttelt), reagiert unser bewußtes Ich sehr wütend:<br />
&#8220;Wie kann man nur! Wie dumm! Hat DER den garnichts kapiert?&#8221;</p>
<p>Das passiert mir natürlich auch.<br />
Aber ich habe irgendwann begriffen: wenn ich zornig über andere werde, dann habe ICH ein Problem und nicht der andere.<br />
Ich habe nicht begriffen, wieso jemand diese Einstellung hat und das macht mir Angst.<br />
Angst vor dem Unbekannten, das da irgendwo (in mir selbst) lauert.<br />
Zorn, ist da eine ganz natürliche Reaktion.</p>
<p>Besser ist es natürlich seine verdrängten Konflikte hervorzuholen und aufzuarbeiten.<br />
Das ist natürlich nicht leicht und vor allem nicht angenehm, weil ganze Weltbilder dabei zerrüttelt werden. Und das tägliche Handeln infrage gestellt wird.<br />
Und die dabei aufkommende Angst:&#8221;Oje, es gibt kein Gut und Böse, ist es egal wie ich mich verhalte?&#8221;, läßt einen diese Aufarbeitung schnell wieder abbrechen.<br />
Aber ich glaube diese Angst ist überflüssig. Wie so oft&#8230;</p>
<p>Mich jedenfalls hat es enorm voran gebracht.<br />
Ich ärgere mich viel seltener und mein Denken wird nicht blockiert. Es erreicht ganz andere Ebenen.</p>
<p>lg, sebastian</p>
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