In Krisen stellen wir uns Fragen. Wir fragen uns nach dem Sinn, fragen uns nach Möglichkeiten, die Krise zu bewältigen. Im Kleinen wie im Großen. Für jeden Einzelnen bieten Krisen die Chance an, aus ihnen zu lernen und an ihnen zu wachsen zu können. Als Herr Freude erfahre ich fast bei jeder gelungenen Beziehung, dass sie an einer Krise gewachsen ist, dass die Liebe dadurch gestärkt wurde. Persönliche Krisen wie Krankheiten lassen uns nach Innen schauen. Sie führen zu Umstellungen der Lebensführung, der Ernährung und der Denkweisen. Fragen nach dem Sinn können uns dank Internet zu grundsätzlichen Erkenntnissen führen.
Dies teilen in meiner Beobachtung immer mehr Menschen, was mich sehr freut. Was ich aber auch beobachte ist der Umstand, dass verschiedene Menschen völlig unterschiedlich auf die Informationen reagieren, die sie erhalten. Am Einfachsten, und das tun die Meisten, ist es, einfach alles zu negieren. Sie sehen die Welt immer noch materialistisch, neo-darwinistisch, denken, Obama und westliche Regierungen meinen es doch nur gut, denken, die Krisen werden vorbeigehen und alles wird sein wie vorher.
Diejenigen, die sich mit alternativen Sichtweisen beschäftigen, interpretieren die Informationen auf höchst unterschiedliche Weise. Eine Denkrichtung besagt, dass wir bürgerkriegsähnliche Verhältnisse oder sogar den dritten Weltkrieg erleben werden, dass wir individuell zusehen müssen, anständig vorzusorgen. Sie reagieren auf die Krise, indem sie Symptome behandeln. Sie halten sich für Realisten, was auch stimmt, weil sie in den Spielregeln der wahrgenommenen Realität denken.
Und da gibt es noch die, die von den selbsternannten Realisten als weichgespülte New-Age-Anhänger wahrgenommen werden, die nur rumsitzen, die nur wegschauen und sich eine rosarote Welt erschaffen haben. Ich glaube, dass es, wie überall, um die richtige Dosis, um die richtige Balance geht. Ich gehe sicher davon aus, dass wir noch zum Teil noch finsterere Zeiten als Heute erleben werden, aber ich habe keine Angst davor. In jedem Videospiel hat man es am Ende eines jeden Levels mit der größten Herausforderung zu tun. So auch im Leben. Ich weiß für mich, dass alles schwingt und jeder gute Gedanke und jede gute Tat dazu beiträgt, das allgemeine Schwingungsniveau zu erhöhen. Wenn eine kritische Masse an positiv-realistischen Freidenkern daran glaubt, dass etwas NEUES entsteht, wird es unweigerlich so eintreten. Es ist einfach die Lesart der Informationen. Wenn wir uns nur auf die Entwicklungen der “realen” Strukturen konzentrieren, könnten wir daraus schließen, dass alles mit großem Bohei den Bach runter geht. Tut es ja auch. Aber da gibt es ja noch die anderen Informationen, die wir auch deuten können. Ich nehme zum Beispiel seit längerer Zeit eine nie dagewesene Offenheit gegenüber alternativen Heilmethoden, kritischem Denken, Vegetarismus und Meditation war. Das allgemeine Streben nach Glück und Zufriedenheit wird beständig mehr. Und auch die Musik hat einen Anteil daran, dass sich das Schwingungsniveau erhöht.
Heute gibt es Konzerte, die eigentlich die wahren GOTTESDIENSTE sind. Denn wenn voller FREUDE und Begeisterung von 500000 Menschen bei einem Silbermondkonzert Krieger des Lichts gesungen wird, hat das einen positiven Effekt auf jeden Einzelnen und durch die Synergieeffekte der Gruppe auch auf das Ganze. Genauso bei Ich und Ich, den Fantastischen Vier oder Xavier Naidoo. Und wenn bei Muse ein ganzes Stadion “They will not control us. We will be victorious” singt, lasse ich mich gern als unrealistisch bezeichnen, weil ich davon überzeugt bin, dass dies eine große Auswirkung hat.
Alles schwingt, alles lebt. Das Alte, die festen Strukturen, die Hierarchie, die Angst und die Wut wollen überleben. Deshalb wird alles getan, im Kleinen wie im Großen, um mehr Angst, mehr Wut zu erzeugen. Das können wir täglich auf infokrieg oder schallundrauch lesen. Wir müssen nur die Lehren aus diesen Informationen ziehen und uns gedanklich vielleicht nicht zu sehr mit Horroszenarien beschäftigen. Denn wenn wir unseren Fokus erweitern, können wir auch überall die positiven Zeichen wahrnehmen.




