Neulich meinte ein Bekannter von mir, dass er jetzt wo er 40 sei, jedes Jahr zur Krebsvorsorge gehen müsse. Darmspiegelung und Prostatauntersuchung, schließlich könne man Krebs gut behandeln, wenn der Tumor klein sei und die Gefahr stiege mit dem Alter beständig.
Ich bin natürlich weder Mediziner, noch bin ich außerordentlich geschult, aber trotzdem denke ich: NEIN, MACH KEINE VORSORGE!!! Auch wenn ich mit so einem Satz in Teufels Küche komme und kaum jemand sich traut, so ewas Ungeheuerliches auszusprechen. Schließlich kennt doch jeder irgendwelche Menschen in seinem Umfeld, der nicht zu Vorsorgen gegangen und bei dem es zu spät war oder Andere, die rechtzeitig hin sind und die geheilt wurden. Aber was ist der Grund für Heilung beziehungsweise unser Ableben?
Intuitiv wusste ich schon seit einer Weile, dass nicht Krebs das Problem sein könnte, sondern vielmehr die Diagnose. Vor einiger Zeit habe ich einen Vortrag von Professor Hans Kampe gesehen, einem Wissenschaftler von Weltrang, der wissenschaftlich nachweisen konnte, dass Krebs an sich gar kein großes Problem darstellt, sondern lediglich die Panik, die die Diagnose verursachen kann. Er berichtete, dass jeder Mensch eine gewisses Maß an Energie zur Verfügung hätte. Wir ziehen Energie aus Nahrung, der Sonne, der Luft undsoweiter. Tumore entziehen uns Energie, aber in einem erträglichen Maß, wenn sie einfach nur in Ruhe gelassen werden. Bekommen wir jedoch als eigentlich gesunder Mensch bei einer Vorsorge gesagt, dass wir Krebs haben, beschäftigt sich unser Gehirn, das 80 % unserer gesamten Energie beansprucht, ununterbrochen mit dem angst- und panikerfüllenden Aspekt, dass wir totkrank sind. Anschließend werden wir auch noch mit Chemo beballert, was ähnlich wie in einem Krieg einfach mal alle Zellen in einem Areal platt macht, egal ob sie gesund oder krank sind. Wo das Ganze herkommen könnte, wird zur Nebensache. Laut Professor Kampe ist Krebs sowieso etwas vollkommen anderes als gemeinhin interpretiert, nämlich eine Notwendigkeit für Evolution. Ohne Krebs keine Evolution.
Wenn wir trotz der ganzen Chemie und Panik überleben sollten, liegt es eben nicht an der Chemie, sondern an uns. Daran, dass wir einen Überlebenswillen haben, daran, dass unsere Zeit noch nicht gekommen ist, daran, dass wir immer noch genügend Energie zum Leben haben. Wir werden trotz Chemotherapie gesund und nicht wegen ihr. So zumindest meine Überzeugung, die äußerst schwierig zu vermitteln ist, weil wenige Themengebiete emotionsbesetzter sind. Selbst Mediziner durften feststellen, dass wir häufiger mal irgendwelchen Mutationen ausgesetzt sind, die sich aber von selbst regenerieren. Nur wenn sie während einer Vorsorge erkannt werden, interpretiert man sie als Krebs und feuert ordentlich dagegen.
Angst nährt meiner Ansicht nach Krebs, so auch die Angst, das Gleiche zu haben wie die Mutter oder die Großeltern. Unsere Gene sind veränderbar und keine feststehende Größe. Angst treibt die Menschen auch zur Vorsorge, was nicht einer gewissen Ironie entbehrt.
Jetzt würde ich natürlich Niemandem, der der Überzeugung ist, dass Vorsorge und Chemo gut sind sagen, dass er das nicht tun sollte. Aber wenn ich gefragt werden würde, käme ich zu der Antwort, dass ein bewusstes Leben die richtige Vorsorge darstellt. Dass gesunde Ernährung, Bewegung, Zuversicht, HINGABE, FREUDE und LIEBE uns schützen und kein Gang zum Urologen. Aber das ist nur meine Meinung…




