Unfassbar viel hängt auf unserer guten alten Erde von diesem dämlichen Geld ab. In jeden nur erdenklichen Bereich mischt es sich ein. Über das Geldsystem wird die Menschheit in die Bahnen gelenkt, die von denen, die das Geld lenken, ausersehen wurden. Durch die künstliche Verknappung und die Tatsache, dass Banken durch die Vergabe von Krediten entscheiden, wer Geld bekommt und wer nicht, lenken Bahnen die Entwicklung der Menschheit.
So dient Kunst und Kultur nicht mehr der Inspiration, dem Denken und der Weiterentwicklung der Gesellschaft, sondern wird fast nur noch in Geld gemessen. Die Entscheidung, ob wir Künstler sind, hängt nicht in erster Linie von unserer Berufung ab, sondern davon, ob die Tätigkeit genug Geld einbringt. Schließlich müssen wir eine Familie ernähren. Kunst und Kultur ist lebenswichtig für eine Gesellschaft. Nur blöd, wenn kein Geld dafür da ist. Und wo werden die Etats zuerst gekürzt? Beim Militär und der Rettung der Banken wohl kaum.
Das Geldsystem in seiner heutigen Form dient dem militärisch-industriellen Komplex, zu dem selbstredend auch die Banken gehören. Alles, was nicht der Machtkonzentration in diesem Bereich dient, wird zurückgefahren: Ausgaben für Bedürftige, echte Entwicklungshilfe, Kulturförderungen, echter Umweltschutz, Bildung und sämtliche Innovationen, die den Menschen und nicht den Mächtigen hilft.
Selbst diejenigen, die nicht an Verschwörung glauben, gestehen ein, dass die Motivation der meisten Kriege, der Pharmaindustrie, der industriellen Nahrung und vieler politischer Entscheidungen Geld ist. Bei all diesem findet eine Umverteilung des Geldes und damit auch der Güter von vielen Bürgern zu wenigen Mächtigen statt. Im Falle der laufenden Kriege wandert Steuervermögen in die Taschen von Waffenherstellern und Banken, die Panik vor der Schweinegrippe lässt die Konten der Pharmafirmen überquellen, finanziert natürlich durch Steuergeldern, die vollkommen absurden Zinsen bei den Banken inklusive deren Rettung und Bonizahlungen latzen natürlich auch wir alle, die minderwertige Nahrung zahlen wir und immer fließt das Geld in die Hände weniger.
So viele Menschen würden gerne einen anderen Job ausüben, als sie es gerade tun, aber das Geld… Existenzängste treiben uns zu blödsinnigen Arbeiten, die uns stumpf und krank machen, Krankenhäuser versorgen ihre Patienten nicht mehr anständig, weil es zu teuer ist, ausgenommen natürlich die Verabreichung von Pharmazie. Immer weniger Ärzte und Schwestern müssen immer mehr arbeiten, machen erst sich krank und anschließend ungewollt die Patienten. Jugendzentren machen aus Geldmangel dicht, auch wenn jeder sagt, dass die Jugendlichen sonst auf der Straße sind, kriminell und gewalttätig werden. Aber, kein Geld da. Und jeder nimmt es einfach so hin. Ist halt leider so mit dem Geld. Wandert dummerweise von vielen Taschen in ein paar wenige, die dann bestimmen, was damit gemacht wird. Und das was die bestimmen, ist niemals zum Wohle der Gesellschaft.
Es wird Zeit, die Herrschaft des Geldes zu beenden. Geld hat keinen Wert. Wir geben ihm Wert.
Das Geld sollte uns dienen. Nicht umgekehrt. Dass etwas so ist, heißt nicht, dass es so bleiben muss. Ein Beitrag zu einem neuen Umgang mit Geld findest Du im nachfolgenden Vortrag von joytopia.

Viel Vergnügen:




