Neulich hatte ich eine leicht gereizte Meinungsverschiedenheit mit meiner Frau. Und damit meine ich keinen Euphemismus für einen heftigen Streit, sondern tatsächlich eine Meinungsverscheidenheit, dessen Thema sie aber in gewisser Regelmäßigkeit auf die Palme bringen kann. Das Thema waren Viren.

Wo man auch hinsieht, wabert die Angst vor Viren. Eigentlich sehr freundliche Menschen verweigern mir aus falscher Rücksicht den Handschlag, weil sie mich nicht anstecken möchten. Von der medialen Schweinegrippenhysterie mal ganz zu schweigen. Und wenn ich sehe, dass ich meinen Kindern zu jeder Klassenfahrt ihren Impfpass mitgeben muss, wird mir auch etwas anders. Überhaupt wird man ja als völlig verantwortungslos hingestellt, wenn man es wagt, Bedenken gegenüber des Impfens zu äußern. Dabei finde ich bereits, dass der Klang des Wortes Impfen nicht die Assoziation von Heilung und Schönem weckt.

Jetzt gibt es einige in einschlägigen Kreisen, die behaupten, dass es überhaupt keinen Nachweis für die bloße Existenz von Viren gäbe. Hä? Da frage ich mich, wie man denn auf so etwas kommt, wenn nicht zumindest ein Körnchen Wahrheit enthalten wäre. Schließlich hat noch niemand in Frage gestellt, dass wir atmen oder dass es Schwerkraft gibt. Stellt sich die Frage, die man sich immer stellen sollte, wenn man der WAHRHEIT auf die Spur kommen möchte, nämlich welche Motivation derjenige verfolgt, der seine Wahrheit darlegt. Denjenigen, die, auf Pasteur irgendwann im 19. Jahrhundert zurückgehend, der Ansicht sind, dass kleine Wesen, Viren genannt, darauf aus sind, sich in uns einzunisten und uns nach dem Leben zu trachten, könnte man hier und da ein gewisses finanzielles Interesse unterstellen. Wenn jedes Kind mehrfach geimpft wird, ist das ein nicht unerhebliches Geschäft. Vielleicht führt das Impfen auch noch dazu, dass wir äußerst schwierig den Vollbesitz unserer Fähigkeiten gelangen, aber das ist nur hypothetisch.

Ich weiß tatsächlich nicht, was in dieser Hinsicht wahr ist. Wie gesagt reagiert meine Frau, die Ärztin ist, etwas verschnupft, wenn ich auch nur die Möglichkeit anspreche, dass es vielleicht Viren im Sinne der Schulmedizin gar nicht gibt. Sie seien zweifelsfrei nachgewiesen, da würde ich mir doch einiges anmaßen ohne entsprechenden Hintergrund. Was ich auf jeden Fall nach einiger Bedenkzeit nicht sage, ist, dass ich weiß, dass es keine Viren gibt. Ich denke sogar, dass es sie gibt, auch wenn ich mir bei den Virenleugnern keine andere Motivation als die der Wahrheitsfindung denken kann. Aber auch die können sich irren. Ich tippe einfach mal intuitiv, dass es Viren gibt, aber ich tippe auch, dass sie keinerlei Krankheit auslösen. Vielleicht ist sowieso das Wesen einer Krankheit ein Anderes, als die meisten denken. Die einen sagen, dass es energetische Blockierungen sind, andere, wie Anhänger der Neuen Medizin nach Hamer sagen, dass es Heilungsphasen nach inneren Schocks sind. Ich denke mal, dass es beides ist. Nur auf verschiedenen Ebenen gesprochen. wenn jetzt aber Viren immer nur in Heilungsphasen auftreten würden, wäre es dann tatsächlich sinnvoll oder vielleicht sogar fahrlässig, diese Heilungshelfer durch Impfungen bereits von Geburt an daran zu hindern, uns zu helfen.

Während beispielsweise ein Auto repariert wird, ist doch zwischendurch auch ein riesiges Chaos, aber dieses Chaos dient der Heilung und ist nicht die Ursache dafür, dass das Auto kaputt ist. Ebenso verhält es sich beim Aufräumen oder wenn etwas altes zusammenbricht. Hässlicher Schorf bildet sich nach einer Verletzung und stellt keine Krankheit dar.

Ich denke, dass Viren eine Begleiterscheinung sind. Sie können uns überhaupt nichts anhaben, wenn wir keine Blockierung aufweisen oder auch keinen inneren Schockerleiden. Wir haben dann keine Resonanz für das, was eine Heilung/Krankheit auslösen könnte. Vielleicht helfen sie uns Viren bei der Heilung, denn mithilfe von Unwohlsein und Schmerzen kommen wir zur Ruhe und können gesund werden. Ich denke, dass wir ein grundlegend anderes Verständnis zu (vermeintlicher) Krankheit bekommen müssen. Das Problem ist nur, dass der profitabelste Wirtschaftszweig der Erde etwas dagegen haben dürfte: Die Pharmaindustrie.