Es ist tatsächlich DA! Das sagenumwobene 2012. Und auch wenn es völlig wurscht ist, was die Maja mal mit Hilfe ihres Kalenders herausgefunden haben, habe ich das untrügliche Gefühl, dass dieses Jahr ein sehr sehr sehr besonderes sein wird. Alleine schon deswegen, weil so viele Menschen überall glauben, dass es so ist. 2012 begreife ich nicht als Naturereignis, das über die Menschheit kommen wird, sondern es ist eine Geisteshaltung, die ich überall durchschimmern sehe und fühle.

Damit das NEUE kommen kann, muss das Alte eingerissen werden: Die Religion, die Politik, das Rechts-, Finanz-, Wirtschafts- und das Gesundheitssystem. Das Herrliche ist, dass wir uns darum nicht einen Furz kümmern müssen. Es geschieht sowieso : ) Wir brauchen nicht zu demonstrieren, zu spenden oder gar zu verzweifeln. Auch wenn es sehr gut ist, dass Menschen über diesen Wahnwitz darauf kommen, dass einiges faul ist, im Staate Dänemark. Und das ist gut. Worum wir uns kümmern müssen, ist, unser Leben auf die bestmögliche Weise zu leben. Darum, das Außen auf eine Weise zu interpretieren, die nicht lähmt, sondern uns hilft, uns bezaubert, uns glücklich macht, uns genießen lässt. Wenn wir lernen, das Schöne in der ganzen Tristesse unserer Realität wahrzunehmen, dann lernen wir auch, dass unser Leben ein wirkliches Geschenk ist. Das Geschenk, Probleme zu lösen, aus Fehlern lernen zu können, zu genießen, zu feiern und zu inspirieren. Es dauert genau so lange, einen scheißlangweiligen, lähmenden Gedanken zu denken, wie eine bahnbrechende, alles verrückende Idee. Was willst Du lieber tun?

Ich gehe meiner Frau hier und da mit meinen überschwänglich vorgetragenen Ideen immer mal wieder auf den Keks. Gerade dann, wenn ich in weinseliger Runde nicht anders kann, als sie auch Anderen zu eröffnen. Aber es macht einfach mal unfuckingfassbar viel Laune. Ist doch super, sich Dinge auszudenken, die alle Grenzen sprengen und fernab vom “Realistischen” oder “Machbaren” sind. Gerade befasse ich mich mit einem Song. Er kam mir einfach und ich schraube gedanklich in höchster FREUDE daran herum. Ich finde ihn super, verfüge aber weder über irgendeinen musikalischen Background, noch über die dazugehörige Stimme. Aber neulich, als ich mich auf einer Party mit einem Pianisten-Paar unterhalten habe, sagte er, ohne, dass ich etwas darüber gesagt hätte: ,Du komponierst doch! Du bist Komponist!´ JA, genau das bin ich : ) Und noch einiges mehr, höhö.

Lasst uns bekloppt sein und Gedanken denken, die vollkommen unrealistisch sind. Wer weiß, was mit ihnen passiert? Wir haben an Silvester aus Spaß jeder einer Tarot-Karte gezogen und meine sagte: “Sie ist die einzige der 78 Tarotkarten, die einen klaren Hinweis darauf gibt, dass ein Ereignis unmittelbar bevorsteht. (…) dass gute Nachrichten oder Ereignisse auf dem Weg zu uns sind.” Okidoki. Mir schnuppe, ob ich erst den Song aufnehme und singe, meinen Internetfernsehsender launche, das Cafè mit der Bühne eröffne oder erstmal schnell im Lotto gewinne. Es ist schon alles schön in der Mache. In mir.

Gerade hat mich jemand über Xing mit der Anmerkung angeschrieben, dass ich mich ja für Spiritualität interessieren würde. Was soll das heißen? Als wenn das irgendein Hobby wäre, über das ich mal ein paar Ratgeber lese. Diese Zeit ist vorbei. Spiritualität ist Leben. Und genau dem gebe ich mich hin. Wenn wir uns in den Flow unseres Lebens fallen lassen, werden wir feststellen, wie unfuckingfassbar großartig Leben sein kann. Ja, ich gucke selbstredend The Voice of Germany (daher unfuckingfassbar) , wo man auch sehen kann, dass 2012 besonders ist. Wann wird im Fernsehen schon so oft über Musik, Stimme der Seele gesprochen wie da? Nena, die sich etwas überkandidelt und angetüdert gibt, aber dann doch auch sehr weise ist, sagte sehr treffend zu Rino: “Du singst reinste Liebe. Du bist 2012!” Schnüff, wie herrlich.

Und JETZT treten auch Lehrer auf den Plan, die ganz anders sind, als frühere sprituelle Lehrer, die völlig entrückt und nur bedingt gesellschaftsfähig waren. Nämlich die, die Spaß an allen Facetten des Lebens haben, keinen komischen Konzepten anhängen, sondern sich auch einfach mal von ihrer Seele vögeln lassen (kenne ich von mir ; ) Gerade habe ich von Veit Lindau “Seelengevögelt” gelesen und es macht wirklich unglaublich Spaß. Es ist das Buch, das ich nicht geschrieben habe. Immer wieder lachte ich in der U-Bahn auf, nickte unablässig zustimmend den Kopf. Ein wirklich frechtolles, inspirierendes, authentisches Buch. Jeder hat einen anderen Weg und genau den Eigenen gilt es herauszufinden. Es gibt keinen Weg, der für alle gleich ist. Es ist Unsinn, dass der Verstand vollständig ausgeschaltet werden sollte, wir nur noch im Nichts herumschweben und keine Konzepte mehr entwickeln sollten. Wenn das das Ziel sein sollte, warum sind wir dann hier, wo doch alles ganz anders ist?

Ich FREUE mich sehr sehr sehr über alles, was mir wiederfährt. Ein toller Vorbote war schon unser außerordentlich gelungenes Weihnachten, das einfach mal die alten Traditionen über Bord gejagt hat und gerade deswegen so toll war. Wir müssen wagen, das zu ändern, was wir ändern können und das anzunehmen, was nicht zu ändern ist. Lasst uns Wagnisse eingehen, NEUES tun und uns weiter verfeinern. Das Großartige an Allem ist: Wir sind so geschützt, wie man nur sein kann. Wir sind Kind GOTTES! Mach Dir das mal wirklich, mit innerlicher Überzeugung klar und Du wirst es wirklich fühlen. Und welche Eltern würden ihren Job wohl besser machen als GOTT-VATER-MUTTER?